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Das neue Gestaltungskonzept des RJM, als eines „Hauses der Kulturen der
Welt“, präsentiert die Bestände nicht mehr geografisch und chronologisch,
sondern nach den Lebensformen der Menschen. So begegnen die Besucher
den als Nomaden lebenden Tuareg im Umfeld der „Menschlichen Behausung“.
Die Behausung der Tuareg ist das Zelt.
Zwei bis sieben Zelte bieten Platz für die eng verbundenen Großfamilien. Während
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der Regenzeit können aufgrund der dann besseren Weidebedingungen aber auch „Dörfer“ mit zeitweise bis zu zwanzig Zelten entstehen. Nach wie vor spielt sich dieses Leben unter denkbar kargen Bedingungen ab, die die Menschen zwingen, weite Wanderstrecken zurückzulegen, um genug Futter für das Vieh zu finden. Indes haben sich die Tuareg meisterhaft an diese Bedingungen angepasst, indem sie nicht allein von
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