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Die Wüsten Afrikas stellen seit alters her besondere Anforderungen an Menschen und Gesellschaft. Der Mangel an Wasser, die spärliche Ausstattung mit natürlichen Ressourcen, häufige, oft mehrjährige Dürren und die Verwundbarkeit des Ökosystems bei Übernutzung setzen menschlichem Handeln nicht nur enge Grenzen sondern stellen menschliches Überleben in ariden Zonen generell in Frage.
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Mobilität, Flexibilität und Solidarität stellen Möglichkeiten dar, sich gegen die oft lebensfeindlichen Bedingungen zu schützen. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Überlieferung von Erfahrungs- werten, lokalem Wissen und oralen Traditionen zu, die Kenntnisse über die Umwelt ebenso von Generation zu Generation weiter tragen, wie das Wissen über Karawanenrouten, über Märkte und Menschen an entfernten Orten.
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